7 Tipps für den Abenteuerspielplatz Kinderzimmer

„Mein Bett ist eine Landschaft mit versteckten Höhlen und die Bettwäsche hat die Bäume dazu. Meine Möbel sind ein Raumschiff mit Blick ins Universum und Spielzeug hängt frei im Raum. Mein Schreibtisch ist das Steuerpult für meine Ideen.“

Stellen sich Eure Kleinen ihr eigenes Reich auch so ähnlich vor? Das Kinderzimmer einzurichten ist kein Kinderspiel, gehen doch oft die Ansprüche von Eltern (möglichst gesund und langlebig) und Kind (bunt und immer wieder was Neues) weit auseinander.

Erfahrt in unseren 7 Tipps, wie Ihr beim Einrichten des Kinderzimmers beides unter einen Hut bekommen.

1. Macht es Eurem Kind leicht, für Ordnung zu sorgen
Keiner räumt gerne auf, aber mit einem einfachen Ordnungssystem könnt Ihr sogar Eure Kinder dazu bringen, das Spielchaos zu beseitigen. Sehr gut geeignet: Große Holzboxen, in denen Kuscheltiere, Spielzeugautos und Bauklötze verschwinden können. Weniger praktisch sind dagegen Regale oder Schränke mit kleinen Fächern, in die die Spielsachen fein säuberlich einsortiert werden müssen.

2. Podeste für Stauraum und Zonierung
Um mehr Stauraum im Kinderzimmer zu schaffen, ist ein eingebautes Bodenpodest mit Schubladen eine hervorragende Lösung. Es bietet nicht nur Platz für Spielzeug & Co, sondern macht ein Zimmer gleich spannender und teilt es in verschiedene Zonen ein. Als Auflage für das Podest kann eine dünne Matratze dienen (so entsteht auch gleich noch ein zusätzlicher Schlafplatz für kleine Gäste). Beim Material solltet Ihr Naturlatex oder eine etwas festere Kokosmatte wählen. Weil Kinder über längere Zeit sehr dicht am Material einatmen, ist das schadstoffgeprüfte Material sehr wichtig.

3. „Mitwachsende“ Kindermöbel
Manchmal können wir gar nicht so schnell schauen und schon ist wieder die Hose zu kurz und auch der Kindertisch zu klein. Gut, dass es „mitwachsende“ Kindermöbel gibt, die sich an die Größe anpassen lassen und so Ihre Kleinen länger begleiten können. Das ist nachhaltig und gleichzeitig ein Grund, in höherwertige, langlebige Holzmöbel zu investieren.

4. Zwei Kinder in einem Zimmer
Das kann schon mal zu Streitereien führen, will doch jedes Kind sein eigenes Reich und einen persönlichen Rückzugsort. Hilfreich ist da, wenn jedes Kind eine eigene Farbe hat, die sich auch in den Möbeln wieder findet.

5. Gemütliche Beleuchtung
Gerade zum Einschlafen brauchen viele Kinder ein kleines Licht, weil komplette Dunkelheit beängstigend wirkt. Eine schöne Möglichkeit sind kleine Wandlichter über dem Bett am besten mit einem energiesparenden LED Leuchtmittel ausgestattet.

6. Kinder beteiligen
Lasst Euer Kind zum Beispiel einen Farbton für seine vier Wände auswählen, werft Euch zusammen in Malerklamotten und schwingt gemeinsam Pinsel und Rolle. Bestimmt macht ein selbst gestrichenes Zimmer in der Lieblingsfarbe Euer Kind stolz und das Zimmer zu einem ganz persönlichen Wohlfühlort. Auch eine tolle Möglichkeit, selbst Hand anzulegen bieten unbehandelte Holzmöbel oder Holzspielsachen, die z.B. durch ein farbiges Holzöl (Achtung: prüft dafür, ob das Öl die wichtige Prüfung nach EN71-3 bestanden hat) zu einem individuellen Schmuckstück werden. Bezieht die Fantasie Eurer Kinder mit ein und gebt ihnen die Freiheit in Sachen Einrichtung ihren eigenen Geschmack zu entwickeln.

7. Gesunde Materialien
Besonders Kinder, deren Haut noch erheblich dünner und durchlässiger ist, reagieren empfindlich auf Weichmacher (Phtalate), Bisphenol-A und bromierte Flammschutzmittel, Chemikalien, die häufig in Plastikspielzeug und Textilien vorkommen. Allergien und Hormonschäden können die Folge sein. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt Ihr auf ökologische Spielsachen setzen, die aus Bio-Baumwolle oder heimischen, unbehandelten Hölzern bestehen.

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Kommentare
  • Luise Hanson ,

    Mitwachsende Kindermöbel hatte ich schon im Kindergarten bestaunt und wir werden uns auch fürs Kinderzimmer danach umsehen. Gerade beim Schreibtisch macht das auf jeden Fall Sinn. Auch die Idee mit dem Podest finde ich super!

    Antworten

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