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Nichts ist schöner, als im Freien zu sein. Der weite Himmel, wenn man nach oben sieht, grünes Gras unter den Füßen, frische Luft zum Durchatmen. Nur schlägt einem in der Natur nicht immer ein laues Lüftchen entgegen. Und Schäferwölkchen ziehen sich schnell zu einem finsteren Regenhimmel zusammen. Dann kommt es auf die richtige Kleidung an. Wir geben dabei der Natur vor der Synthetik den Vorrang. Wir erklären Euch warum:

Was wir falsch finden

In der Outdoor-Branche werden häufig für wetterfeste Kleidung hochmoderne Fasern und Stoffe verwendet, deren Performance wie Wind- und Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht mit einem hohen Preis von der Umwelt erkauft wird. Etwa durch den Einsatz von halogen-organischen Verbindungen. Diese Stoffe gehören zu den am stärksten umweltschädigenden Stoffen überhaupt, weil sie biologisch so gut wie überhaupt nicht abbaubar sind. Sie sind zu großen Teilen bereits verboten, wie etwa die FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe), die erheblich an der Entstehung des Ozonlochs beteiligt sind.

Für Outdoor-Bekleidung finden nach wie vor perfluorierte und polyfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) Verwendung, um atmungsaktive Beschichtungen, oder ebenfalls atmungsaktive Membranen wie Goretex oder Sympatex herzustellen.

Wer mit PFC belastete Kleidung trägt, muss keine Angst vor unmittelbaren giftigen Auswirkungen haben. Der Nachteil von PFC ist, dass die Stoffe sich in der Natur anreichern und über Öko-Kreislaufe bis in die Nahrungskette des Menschen gelangen. Zuletzt sind sie sogar in Muttermilch nachgewiesen worden. In der Erdatmosphäre verstärken Perfluorkarbone, ähnlich wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe, den Treibhauseffekt. Polyfluorierte Kohlenwasserstoffe oder auch Perfluorierte Tenside (PFT) stehen zudem im Verdacht krebserregend zu sein und haben eine Wirkung auf den menschlichen Hormonhaushalt.

Die Vorteile reiner Natur

Wir bei hessnatur machen uns dagegen die hervorragenden Eigenschaften von Naturfasern zu Nutze und kombinieren sie wirkungsvoll: Baumwolle, die biologisch angebaut und zu fairen Preisen gehandelt wird, lassen wir ohne Zuhilfenahme von Schadstoffen zu einem festen, stabilen Stoff weben. Im Gegensatz zu vergleichbaren Synthetik-Fasern ist Atmungsaktivität eine natürliche Eigenschaft der Biobaumwolle.

Doch Baumwolle ist auch besonders saugfähig, weshalb es notwendig ist, sie für nasses Wetter weiterzuverarbeiten. Eine Beschichtung mit natürlichem Bienenwachs macht die Baumwolle wasserabweisend und erhält dabei die Luftdurchlässigkeit des Gewebes.

Innen ist die Jacke mit Filz aus reiner Bio-Schafwolle gefüttert. Wolle hat hervorragende klimatische Eigenschaften, die denen der menschlichen Haut sehr ähnlich sind. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne ihre wärmende Eigenschaft zu verlieren und ohne die Nässe wieder an die Haut abzugeben.

Wir garantieren, dass die wollgebenden Schafe schonend geschoren werden, die Bio-Baumwolle ohne Chemikalien auf den Feldern wächst. Außerdem achten wir darauf, dass die Arbeiter in der Produktion zu fairen Bedingungen beschäftigt sind. Die Wachsjacken werden schonend und fair für Umwelt, Mensch und Tier produziert.

Und was passiert mit der stabilen Jacke, wenn sie nach – hoffentlich vielen Jahren – ausgedient haben sollte? Unsere chemiefrei verarbeitete Baumwolle, Schurwolle Bienenwachs-Versieglung sind biologisch abbaubar. Wenn Ihr mit der Jacke fertig seid, heißt es also für sie zurück zur Natur!